Michel Béroff wurde 1950 in Épinal geboren. Nach seinem Studium am Konservatorium von Nancy erhielt er 1966 den Ersten Preis für Klavier am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris (CNSM) in der Klasse von Pierre Sancan. Im folgenden Jahr wurde ihm der Erste Preis des ersten Internationalen Olivier-Messiaen-Wettbewerbs verliehen, und seither gilt er als einer der bedeutendsten Interpreten dieses Komponisten.
Michel Béroffs Karriere führte ihn in die ganze Welt, wo er mit den renommiertesten Orchestern unter der Leitung von Dirigenten wie Abbado, Barenboim, Bernstein, Boulez, Dohnányi, Doráti, Dutoit, Eschenbach, Gielen, Inbal, Jochum, Leinsdorf, Masur, Ozawa, Previn, Rostropowitsch, Sinopoli, Solti, Tennstedt, Tilson Thomas und Zinman konzertierte.
Als Kammermusiker arbeitete er eng mit Martha Argerich, Barbara Hendricks, Jean-Philippe Collard, Lynn Harrell, Augustin Dumay und Pierre Amoyal zusammen.
Trotz seiner intensiven Tätigkeit als Solist begann Michel Béroff auch eine Laufbahn als Dirigent und unterrichtet seit 1989 am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris. Für Wiener Urtext wirkte er an einer neuen Edition der Werke von Claude Debussy mit. Im Jahr 2006 wurde er vom japanischen Fernsehsender NHK eingeladen, eine Reihe von fünfzehn Meisterkursen zur französischen Musik zu geben.
Als exklusiver Künstler bei EMI über mehr als zwanzig Jahre hinweg spielte Michel Béroff über 50 Aufnahmen ein, darunter die vollständigen Werke für Klavier und Orchester von Liszt, Prokofjew und Strawinsky unter der Leitung von Kurt Masur und Seiji Ozawa sowie Werke von Bach, Brahms, Schumann, Dvořák, Mussorgski, Saint-Saëns, Debussy, Ravel, Messiaen, Strawinsky und Bartók.
Für Deutsche Grammophon nahm er Ravels Konzert für die linke Hand mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado auf. Für das Label Denon spielte er in fünf CDs das gesamte Klavierwerk von Claude Debussy ein. Seine Aufnahmen wurden mit fünf „Grand Prix du Disque“ ausgezeichnet.
In den letzten Spielzeiten konzertierte Michel Béroff mit dem London Symphony Orchestra unter Pierre Boulez, mit dem New York Philharmonic unter Kurt Masur sowie mit dem London Philharmonic auf großen Tourneen durch England und Spanien. Er unternahm drei Tourneen nach Japan, darunter eine mit dem Philharmonia Orchestra unter Esa-Pekka Salonen, gab in Paris Gesamtaufführungen der Klavierwerke von Debussy und Janáček und konzertierte mit dem Orchestre de Paris unter der Leitung von Christophe Eschenbach. Darüber hinaus trat er in zahlreichen Konzerten in Deutschland, den Niederlanden, Schweden, Finnland, Portugal, Griechenland, Brasilien, Korea und China auf.
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