Internationale Sommerakademie für Musik, Gesang und Tanz von Nizza :: 69. Ausgabe

Masterclass von Castellon José-Daniel


Masterclass Bild

José-Daniel Castellon


HEMU – Haute École de Musique de Lausanne

Flöte

Session 1 - Von 20 Jul Zur 26 Jul

Biografie des Lehrers:

José-Daniel Castellon erhielt seine Ausbildung in Lyon bei Marius Beuf (C.N.R.) sowie anschließend bei Maxence Larrieu (C.N.S.M., Erster Preis 1985) und zeigte früh eine außergewöhnliche musikalische und flötistische Begabung. Im Alter von 19 Jahren wurde er von John Eliot Gardiner und dem Orchestre National de l’Opéra de Lyon engagiert und gewann im selben Jahr den Internationalen Musikwettbewerb von Genf.
Ab der Saison 1989/90 bekleidete er auf Wunsch von Emmanuel Krivine die Position des Soloflötisten im Orchestre National de Lyon, bevor er zum Kammerorchester Lausanne wechselte, wo er bis September 2004 unter Jesús López-Cobos und Christian Zacharias Soloflötist war.

Mit großer Leidenschaft für die Pädagogik wurde er im Alter von 25 Jahren staatlich geprüfter Professor, unterrichtete 13 Jahre am C.N.R. in Lyon, anschließend am Conservatoire Supérieur de Genève und wurde 2004 Professor für Flöte an der HEMU – Haute École de Musique de Lausanne.

Er gibt zahlreiche Meisterkurse im Ausland (Schweiz, Brasilien, Korea, Syrien, Spanien, China) und ist Gast renommierter Akademien: Les Arcs, Canton International Summer Music Academy, Tibor Varga in Sion, Palma de Mallorca… Immer häufiger wird er in die Jury großer internationaler Flötenwettbewerbe eingeladen: Concours Maxence Larrieu (Nizza), Domenico Cimarosa (Aversa/Italien), Jean Français (Paris)…

Die musikalische Tätigkeit von José-Daniel Castellon zeugt stets von großer Vielseitigkeit. Er tritt regelmäßig als Solist mit Orchester auf (er pflegt eine besondere Beziehung zum „Concert Européen"), schätzt aber besonders die Kammermusik und spielt mit Klavier, Harfe, Streichquartett, Schlagzeug, Gitarre, Cembalo oder mit dem Trio „Pierre de Ronsard", das er 1998 mit seinen Freunden Isabelle Moretti (Harfe) und Nicolas Bône (Viola) gründete, wobei er mühelos von der Alten Musik, die er auf einer Chris-Abell-Ebenholzflöte interpretiert, zur zeitgenössischen Musik wechselt (Uraufführungen von Werken von C. Ballif, O. Haugland, J. Dorival…).

Zu seinen Projekten gehört die bevorstehende Veröffentlichung einer CD mit dem Gesamtwerk für Flöte und Orchester von A. Jolivet und F. Martin zusammen mit dem Kammerorchester Lausanne und den Percussions Claviers de Lyon. Man konnte ihn in Aversa, Basel, Bologna, Bordeaux, Brüssel, Buenos Aires, Kanton, Kopenhagen, Erding, Epernay, Frankfurt, Genf, Ljubljana, London, Luzern, Madrid, Mailand, Montevideo, München, Oslo, Paris, Palma, Saint-Barthélemy, São Paulo, Shanghai, Straßburg, Suwon, Teneriffa, Uzès, Wien, Vilnius, Zürich… hören.