Geneviève Laurenceau gilt als eine der brillantesten Vertreterinnen der französischen Violinschule. Ihre vielfältigen Tätigkeiten als Solistin, Kammermusikerin, Pädagogin und Festivalleiterin machen sie zu einer vollständigen Musikerin, die ihre Leidenschaft in all ihren Formen lebt.
Sie begann im Alter von drei Jahren mit dem Violinspiel, und dieses Instrument, dessen Gesang der menschlichen Stimmlage nahekommt, wurde bald zur Form und Stimme ihrer Träume und hat sie seither nie mehr verlassen. Ihre Lehrer Wolfgang Marschner, Zakhar Bron und Jean-Jacques Kantorow formten eine vielseitige Künstlerin an der Schnittstelle dreier großer europäischer Violinschulen.
Nach mehreren internationalen Erfolgen und einem ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb von Nowosibirsk tritt Geneviève Laurenceau in Frankreich und im Ausland als Solistin mit bedeutenden französischen und internationalen Orchestern auf, unter der Leitung von Dirigenten wie Michel Plasson, Walter Weller, Tugan Sokhiev, François-Xavier Roth, Antony Hermus und Christian Arming.
Sie liebt die Bühne und das Teilen und glaubt zutiefst an die grundlegenden Werte von Kunst, Kultur und Musik. Geneviève Laurenceau ist leidenschaftlich an Begegnungen interessiert, was sich insbesondere in ihrem Engagement für zeitgenössisches Repertoire, in der Gründung des Streichquintetts „Smoking Josephine“ und des Trios „Barockissimo“ widerspiegelt.
Ihr musikalischer Eklektizismus führte sie auch dazu, zehn Jahre lang die Position der Konzertmeisterin des Orchestre National du Capitole de Toulouse zu bekleiden.
Ihre Diskographie, die dem französischen Repertoire besonderen Raum gibt, umfasst ein Saint-Saëns-Album, das im Herbst 2021 erschienen und von der Kritik gefeiert wurde.
Nach ihrer Tätigkeit als Leiterin der Violinklasse der Académie Philippe Jaroussky an der Seine Musicale bis 2022 ist sie derzeit Professorin am CRR de Versailles Grand Parc sowie am IESM in Aix-en-Provence.
Geneviève ist künstlerische Leiterin des Musikfestivals von Obernai, das sie 2009 ins Leben gerufen hat.
Sie spielt eine Violine von Goffredo Cappa aus dem Jahr 1700.
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